Interdisziplinäre Medizin

Die den ganzen Körper betrachtende zahnärztliche Funktionsdiagnostik kann therapieresistente Beschwerden erkennen, wenn diese Beschwerden ihre Ursache in einer vom Körper nicht tolerierten Bisslage haben. Da die Auswirkungen einer Fehlbisslage den ganzen Körper betreffen, ist es nur logisch, dass angrenzende Fachbereiche in die Therapie mit einbezogen werden, um diese zu optimieren. Eine wichtige Rolle spielen hier die manuelle Therapie und die Osteopathie, weil sie eingefahrene Fehlfunktionen des Bewegungsapparates und des neurologischen Systems ausgleichen können, besonders wenn übergeordnete Stressoren wegfallen.

* Kraniomandibuläre Dysfunktion (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Kiefergelenkfunktion. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis und Arthrose“).  Quelle: Wikipedia

Dieses ist die Zahnform, deren Vorlage 2 Mio. alte Zähne sind. (Für Interessierte: ausgestellt im Senkenberg-Museum-Frankfurt)

 

Diese Zahnmorphologie hat sich evolutionär über Millionen von Jahren durch Funktions- und Nahrungsgewohnheiten herausgebildet. Mit dieser in einander greifenden Kontaktstruktur ist die Statik und Funktion optimal.